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Kombinierte CO- und Sichttrübungs-Messanlagen

Kombinierte CO- und Sichttrübungs-Messanlagen

Vorteile von extraktive Geräten für CO- und Sichttrübungsmessung:
 

Extraktive Messverfahren sind dadurch gekennzeichnet, dass die zu analysierende Messluft aus dem Tunnelfahrraum über eine Luftleitung entnommen und dem Analysengerät (Analysator bzw. Messgerät) zugeführt wird.

 

Tunnelbetreiber bevorzugen daher extraktive Anlagen gegenüber in-situ-Messsystemen mit Geräten im Tunnelfahrraum (in situ = lat. am [Ursprungs-] Ort, am Platz).

Arbeiten an in-situ-Messsystemen führen nämlich zu hohen Sperrkosten und gefährlichen Verkehrssituationen.


Unsere exktraktiven Messanlagen werden betriebsbereit verdrahtet und verschlaucht und mit allen Nebengeräten wie Pumpen, Luftvorwärmung usw. in einem Schaltschrank eingebaut.

Dieser Verteilerschrank wird an einer geeigneten Stelle außerhalb des Tunnelfahrraumes aufgestellt (Elektro-Nischen, Querschläge oder Betriebsgebäude außerhalb vom Tunnel).


Von diesem Messschrank führen Ansaugschläuche zur Messluftansaugstelle im Tunnel. Die Verlegung der Ansaugschläuche erfolgt entweder in vorhandenen Kabelschächten, über eine Kabeltasse oder Ähnlichem.

 

Die Ansaugstelle wird in einer Höhe von 1-1,5 Meter über Fahrbahn-Niveau montiert und verfügt über einen Schwallwasserschutz, um die Saugleitung vor Wassereintritt zu schützen.

Im Zuge einer Tunnelwäsche mit Hochdruckreinigern bis 6 bar kann diese Messstelle ohne Abdeckarbeiten problemlos weiterbetrieben werden (keine Abschaltung notwendig).

JES Elektrotechnik GmbH · Kombinierte CO-und Sichttrübungs-Messanlagen
Messschrank